Vom 23. bis 30. April 2026 nahmen zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 der IGS Schöppenstedt an einem Erasmus+-Austausch mit dem Colegiul Național Elena Cuza in Craiova, Rumänien, teil. Unter dem Projekttitel „Unser Planet – unser Heim“ stand die Begegnung ganz im Zeichen von Umweltbewusstsein, interkulturellem Austausch und gemeinschaftlichem Lernen. Begleitet von zwei Lehrkräften erhielten die Teilnehmenden bereits am ersten Programmtag bei einer feierlichen Eröffnung sowie einer Stadtrallye erste Einblicke in ihre Gaststadt und das rumänische Schulsystem. Schnell entstanden erste Kontakte zwischen den deutschen und rumänischen Schülerinnen und Schülern. „Es war spannend zu sehen, wie Schule in einem anderen Land funktioniert“, berichtete eine Neuntklässlerin begeistert.

Ein besonderer Höhepunkt der Woche war der zweitägige Ausflug in die Karpaten. Dort erkundeten die Jugendlichen die beeindruckende Natur, darunter die Olteț-Schlucht mit einer Besichtigung der Polovragi-Höhle und des angrenzenden Klosters. In deutsch-rumänischen Teams arbeiteten sie an Umweltprojekten, dokumentierten ihre Erlebnisse und setzten sich intensiv mit Naturschutz auseinander. Am abendlichen Lagerfeuer wuchs die internationale Gruppe beim gemeinsamen Gesang und Tanz enger zusammen.
Auch in den folgenden Tagen blieb das Thema Nachhaltigkeit zentral: Ein Upcycling-Workshop förderte kreatives Denken und der Besuch des botanischen Gartens lud bei schönstem Wetter zur Entspannung ein. Ein weiterer Ausflug führte die Gruppe zum Bistreț-See und in ein geschütztes Waldgebiet, wo Natur mit Vogelbeobachtung und einem gemeinsamen Picknick verbunden wurden.
Neben der inhaltlichen Arbeit kam auch der kulturelle Austausch nicht zu kurz. Beim Kulturabend präsentierten die Schülerinnen und Schüler auf kreative Weise, was „typisch deutsch“ und „typisch rumänisch“ ist – mit Musik, Theater, kulinarischen Spezialitäten und einem rumänischen Volkstanz. Dieser Abend bildete den emotionalen Höhepunkt der Begegnung und zeigte eindrucksvoll, wie lebendig europäische Zusammenarbeit sein kann. Die Woche in Rumänien war für alle Beteiligten eine prägende Erfahrung. Neue Freundschaften, interkulturelle Kompetenzen und ein gestärktes Bewusstsein für Umweltfragen bleiben als nachhaltige Eindrücke zurück.

Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel.

