Gedenkstättenfahrt nach Marienborn
Erfahrungsbericht zur Gedenkstättenfahrt nach Marienborn am Donnerstag, den 29.10.2026
Von Yvo, Hannes, Ben und Taro (Klasse 10.3)
Nach einer etwa 40-minütigen Busfahrt erreichten wir die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Dort wurden wir von Caroline und Nicolas, zwei pädagogischen Mitarbeitenden, begrüßt und in den Seminarraum gebracht. Wir begannen mit einem Stimmungsbarometer. Anschließend sammelten wir unser Vorwissen zum Satzanfang „Die DDR war …“ und stellten unsere Gedanken vor. Im weiteren Verlauf beschäftigten wir uns mit einem Zeitstrahl zu wichtigen Ereignissen der deutschen Teilung von 1945 bis 1990.
Im Anschluss an eine kurze Frühstückspause erkundeten wir das Gelände der Gedenkstätte und sammelten Informationen, die wir bei einer gemeinsamen Führung vortrugen. Außerdem besichtigten wir den Kontroll- bzw. Kommandantenturm.
Nach einer weiteren Pause bereiteten wir uns auf ein Gespräch mit einem Zeitzeugen vor. Dafür beschäftigten wir uns mit wichtigen Eckdaten zu seiner Person und überlegten uns Fragen.
Schließlich kam der Zeitzeuge Detlef H. Peuker und begann, von seiner Lebensgeschichte zu erzählen. Er wurde 1953 in Braunschweig geboren, zog wenige Jahre später nach Thüringen und wagte im Alter von 16 Jahren die Flucht über einen Hof an der Bernauer Straße in Berlin in den Westen. Jahre später half er zunächst seinem Bruder und anschließend dessen Freundin bei der Flucht. Bei dem zweiten Fluchtversuch wurde er jedoch entdeckt und kam in ein Stasi-Gefängnis. Drei Jahre später wurde er von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft.
Das Gespräch dauerte etwas mehr als eine Stunde, bevor Herr Peuker sich leider schon wieder verabschieden musste. Zum Abschluss gab es eine Reflexionsrunde. Dabei sollten wir uns für einen der Begriffe „nennenswert“, „überraschend“ oder „merkwürdig“ entscheiden und unsere Gedanken dazu aufschreiben.
Unser Highlight war das Zeitzeugengespräch mit Herrn Peuker, weil man seine Emotionen sowohl in seiner Stimme als auch in seinem Gesicht wahrnehmen konnte. Dadurch war seine Geschichte besonders eindrucksvoll und es fiel uns leicht, ihm aufmerksam zuzuhören.
Zum Schluss möchten wir uns herzlich beim Förderverein der IGS Schöppenstedt bedanken, der unsere Exkursion finanziell unterstützt hat. Durch den Zuschuss zu den Buskosten und die Übernahme der Aufwandsentschädigung für das Zeitzeugengespräch wurde dieser Besuch ermöglicht. Vielen Dank für die Unterstützung!

Berlinfahrt des 10. Jahrgangs
Erfahrungsbericht zur Berlinfahrt des 10. Jahrgangs am Montag, den 26.10.2026
Von Melina, Leonie P., Nino, Ahlam und Samiya (Klasse 10.3)
Am 26. Oktober 2026 war der 10. Jahrgang der IGS Schöppenstedt auf einer Tagesfahrt in Berlin. Nach einer ca. dreistündigen Busfahrt ging es für den Jahrgang ins Europäische Haus. Dort standen der Besuch der Ausstellung, ein begleitendes Quiz und ein Vortrag zum Thema „Desinformation in der EU“ auf dem Programm, bei dem auch digital Fragen beantwortet wurden.
Anschließend ging es für ein gemeinsames Foto zum Brandenburger Tor. Danach gab es eine einstündige Mittagspause, in der sich alle selbstständig etwas zu essen besorgen konnten.
Die letzte Station war der Bundestag. Nach der Einlasskontrolle gab es einen weiteren Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals, der sich mit den Aufgaben des Bundestags und der Geschichte des Reichstagsgebäudes befasste. Ein persönliches Highlight war die „fette Henne“, also der Bundesadler, der im Plenarsaal hängt und eine Fläche von ca. 60 m² umfasst. Zum Abschluss wurde noch die Kuppel auf dem Dach des Gebäudes besichtigt.
Neben den vielen neuen Eindrücken und Informationen nehmen wir als Jahrgang mit, wie unterhaltsam auch eine gemeinsame Busfahrt sein kann.

Auf nach Spanien! Erasmus+ Austausch in Aranda de Duero 🇪🇸
Vom 3. bis 8. Oktober waren Schülerinnen und Schüler der IGS Schöppenstedt im Rahmen des Erasmus+-Programms zu Gast bei Dominicas Aranda in Aranda de Duero.
Gemeinsam mit ihren spanischen Austauschpartnern besuchten sie den Unterricht und nahmen an Workshops zu Nachhaltigkeit, Unternehmertum und Inklusion teil. Dabei entstanden spannende gemeinsame Projekte und viele neue Begegnungen.
Auch die spanische Kultur und die Region konnten die Jugendlichen kennenlernen. Besonders der gemeinsame Austausch und das Arbeiten in gemischten Gruppen machten die Woche zu einer wertvollen Erfahrung.
„Obwohl wir nicht immer dieselbe Sprache gesprochen haben, haben wir uns schnell verstanden und viel zusammen gelacht.“
Eine gelungene Woche im Zeichen von Europa, Begegnung und gemeinsamem Lernen!

"EU on tour“ zu Gast an der IGS Schöppenstedt
Aktuell freuen wir uns über einen besonderen Besuch im Eingangsbereich unserer Schule: Die EU-Wanderausstellung „EU on tour“ ist bei uns vor Ort.
Zwei Wochen lang bietet die kostenlose Ausstellung nun allen Interessierten die Möglichkeit, sich anhand von sechs informativen Roll-Ups kompakt über die Grundlagen, Institutionen und aktuellen Themen der Europäischen Union zu informieren.

Einladung zur Mitgliederversammlung Förderverein
Der Förderverein freut sich über zahlreiches Erscheinen und erwünscht ausdrücklich aktive Mitarbeit.

Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel.


